Eine Bestandsaufnahme

Webdesign im Raum Freudenstadt

Welche Websites findet man bei uns im Nordschwarzwald, speziell in der Region Freudenstadt? Viele, das steht fest. Doch wie sieht es mit der Modernität und Qualität aus?

Nr. 1: The Good

Zuerst einmal die guten Nachrichten – es gibt viele fortschrittliche, moderne und übersichtliche Websites im Nordschwarzwald. Auch kontinuierlich gute Arbeit im Netz leistende Werbeagenturen und Webdesigner kann man verzeichnen.
Da gibt es nichts zu meckern, und ich denke auch die Kunden dürften in diesen Fällen sehr zufrieden sein.

Nr. 2: The Bad

Auch besonders alte, unprofessionelle oder einfach schlecht gemachte Websites findet man in rauen Mengen. Das finde ich immer schade, denn oft liegt es schlicht und ergreifend an der mangelnden Zeit oder der zugeschriebenen Priorität des Kunden. Dabei ist es doch ideal so viel zu tun zu haben um nicht einmal an Werbung denken zu müssen, oder etwa nicht?
Die Website wird oft neben anderen Werbemitteln vom sparsamen Schwaben unterschätzt, speziell wenn es besonders gut läuft. Dabei ist die Firmenwebsite nicht reiner Vertrieb – die gut gemachte Website muss repräsentieren, informieren und interessieren können.
Wenn eine Website seit zehn Jahren unverändert besteht, wen oder was repräsentiert sie dann? Die Firma vor zehn Jahren?
Wenn bei der Frage nach dem Urheber der 14-jähre Neffe genannt wird der "sich mit Computern auskennt" ist dann der Website die nötige Priorität zugeschrieben worden?

Nr. 3: The Ugly

Leider höre ich auch immer wieder von Firmen und Personen, die – wie auch immer – an die falschen Leute geraten sind wenn es um Ihre Firmenwebsite geht.
Da gibt es die "Abo-Fallen" mit monatlichen Gebühren von einigen hundert Euro für die nicht stattfindende Pflege der Website. Oder die Vorschaltseiten-Profis bei denen selten etwas über das Anfangsstadium einer Website hinausgeht. Oder aber auch die Print-Profis die Broschüren-Layouts von fachfremden Programmierern umsetzen lassen.
Außerdem gibt es da noch die falschen Versprechen. Oft haben diese Versprechen etwas mit modernem und responsivem Webdesign zu tun – das Endprodukt hingegen nicht. Hierzu habe ich einen separaten Blog-Post geschrieben: Was ist Responsive Design?.

Nr. 4: The Immer-Das-Gleiche

Ein Grund warum ich den Schritt in die Selbstständigkeit gewagt habe ist die Erkenntnis, dass sehr viele Werbeagenturen und Webdesigner aktiv "Recycling" von Webdesigns betreiben. Meinem Bäcker-Sinnbild entsprechend könnte man das als "Aufbackware" oder "Backmischungen" bezeichnen. Seien es vorgefertigte, gekaufte, kostenlose oder gestohlene Website-Vorlagen – ich finde das geht grundsätzlich gar nicht. Ist es nicht der Job – ja vielleicht sogar die Existenzberechtigung – des Webdesigners eine individuelle Gestaltung und Umsetzung des Projektes zu ermöglichen? Wenn nicht kann der Kunde doch gleich auf die Homepage-Baukästen aus der Fernsehwerbung zurückgreifen.